AG Regionalplanung im Gespräch mit der Kreissiedlung

 
Foto: SPD-Regionsfraktion

Vor dem Stadtteiltreff in Langenhangen-Wiesenau

 

Energiesparendes Bauen und ökologisches Wohnumfeld und gleichzeitig bezahlbare Sozialwohnungen - wie geht das zusammen? Zusammen mit den AGen Umwelt und Regionalplanung habe ich an meinem Geburtstag die Kreissiedlungsanlage in Langenhagen-Wiesenau besucht und zusammen mit dem Geschäftsführer der KSG, Herrn Range dieses Thema intensiv diskutiert.
Die KSG ist seit langem auf diesem Gebiet aktiv, wir haben aber vor allem darüber diskutiert, wo auch die Grenzen für solche Projekte liegen.

 

Der Wunsch nach energiesparendem Bauen bzw. Renovieren von Wohnanlagen für Menschen mit schmalem Einkommen ist nicht immer realisierbar. Oft steigen durch entsprechende Rahmebedingungen die Mieten deutlich an und übersteigen die Grenze des sozial noch Zumutbaren.Hier muss dringend ein gangbarer Mittelweg gefunden werden, um einerseits das Klimaziel mit erreichen zu können, Klimaschutz aber nicht zu einem Luxusgut werden zu lassen.

Auch der Wunsch nach ökologischer Wohnumfeldgestaltung mit Gründanlagen ist nicht immer realisierbar. Stellplätze müssen auf dem Gelände der Wohnungen nachgewiesen werden und je nach Kommune werden bis zu 1,5 Stellplätze je Wohnung vorgegeben. Diese Stellplätze verbrauchen aber den Raum, der auch für Grünanlagen zwischen den Gebäuden wünschbar und notwendig wäre. Hier haben aber auch die Kommunen Gestaltungsspielraum - es ist also nicht nur ein Thema der Kreissiedlung und der Region.

Insgesamt ist gerade Wiesenau mit seinem Stadtteiltreff ein gelungenes Beispiel für eine zeitgemäße, sozial gestaltete Mehrfamilienhausanlage!

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